Die SSBL setzt am Standort Rathausen einen weiteren Schritt in Richtung klimafreundliche Mobilität. Fünf neue Elektrofahrzeuge sind seit Mai 2026 in Betrieb und unterstützen den Alltag der Stiftung. Ergänzt werden sie durch sechs moderne Ladestationen sowie durch die Erweiterung der Photovoltaikanlage auf dem Haus Pilatus. Der Bau der Anlage wird voraussichtlich im September abgeschlossen sein.
Als grosse Stiftung trägt die SSBL Verantwortung gegenüber den Menschen, die sie begleitet, gegenüber ihren Mitarbeitenden und gegenüber der Umwelt. Nachhaltigkeit bedeutet für uns, Ressourcen bewusst einzusetzen und CO₂-Emissionen dort zu reduzieren, wo wir direkten Einfluss nehmen können. Die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte und der Ausbau erneuerbarer Energien sind dafür wichtige Schritte.
In Rathausen sind drei Ford E-Transit 425, ein Ford E-Puma Gen Electric sowie ein Ford E-Tourneo Courier Combi im Einsatz. Die E-Transit-Fahrzeuge sind auf die Bedürfnisse der SSBL ausgerichtet und bieten je nach Ausstattung Platz für zwei bis vier Rollstuhlplätze sowie mehrere Sitzplätze inklusive Fahrperson. Damit bleibt die Mobilität für Klientinnen und Klienten zuverlässig, alltagstauglich und zugleich klimafreundlicher.
Die Umstellung auf Elektromobilität ist für die SSBL ein längerfristiger Weg. In den kommenden Jahren sollen auslaufende Fahrzeuge schrittweise durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden.
Damit wird die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte nicht nur am Standort Rathausen weitergeführt, sondern nach und nach auch auf die Aussenstandorte ausgeweitet. So reduziert die Stiftung ihre Emissionen kontinuierlich und leistet einen konkreten Beitrag zur CO₂-Minimierung.
Ein zentraler Bestandteil ist die Verbindung von Elektromobilität und eigener Stromproduktion.
Die bestehende Solarstromproduktion aus den Photovoltaikanlagen auf den Wohnhäusern Rigi, Klewen und Mythen wird heute zu bis zu 97 Prozent direkt vor Ort genutzt.
Mit der geplanten Erweiterung der Photovoltaikanlage auf dem Haus Pilatus – deren Fertigstellung im September 2026 vorgesehen ist – wird die Eigenproduktion weiter ausgebaut. Die neue Anlage wird jährlich bis zu 180’000 kWh Strom erzeugen und trägt dazu bei, den Anteil des selbst produzierten und genutzten Stroms trotz steigenden Energiebedarfs, insbesondere durch zusätzliche Elektrofahrzeuge, weiter zu erhöhen.
Mit diesem Projekt stärkt die SSBL ihre ökologische Verantwortung und ihre Zukunftsfähigkeit. Es knüpft an die Strategie 2030 an, in der die SSBL ihre Supportbereiche gezielt auf die Umsetzung ökologischer und sozialer Ziele ausrichtet. Dazu gehören unter anderem der Aufbau einer E-Fahrzeugflotte und der Beitrag zur Erreichung der Klimaziele des Kantons Luzern.
Die neuen Elektrofahrzeuge, die Ladestationen und die Erweiterung der Solaranlage zeigen: Nachhaltigkeit ist für die SSBL kein einzelnes Projekt, sondern Teil einer Haltung. Schritt für Schritt gestaltet die Stiftung ihren Betrieb klimafreundlicher und leistet damit ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft.
Die Fahrzeuge wurden von der Centralgarage Sursee AG / Ford geliefert. Die Fahrzeugbeschriftung wurde durch Makro Art umgesetzt. Wir danken beiden Firmen herzlich für die gelingende Zusammenarbeit und die sorgfältige Umsetzung.