Politische Teilhabe stärken, ganz im Sinne unserer Strategie 2030
Am Dienstag, 14. April 2026, wurden Werni und Walter Dellenbach von Tele 1 zum Thema Abstimmungsrecht für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung interviewt.
Am Dienstag, 14. April 2026, wurden Werni und Walter Dellenbach von Tele 1 zum Thema Abstimmungsrecht für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung interviewt. Im Kanton Luzern steht eine richtungsweisende Veränderung bevor. Künftig sollen auch Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung und Beistand wählen und abstimmen dürfen. Die Luzerner Regierung unterstützt einen entsprechenden Vorstoss.
Für die SSBL ist diese Entwicklung eng mit der Strategie 2030 verknüpft. Diese verfolgt das klare Ziel, Selbstbestimmung, Teilhabe und Mitwirkung von Menschen mit Behinderung konsequent zu stärken. Politische Partizipation ist dabei kein Zusatz, sondern ein zentraler Ausdruck gelebter Inklusion.
Die Strategie 2030 fordert, dass Menschen mit Behinderung ihr Leben aktiv mitgestalten können, im Alltag ebenso wie auf gesellschaftlicher Ebene. Das Stimm- und Wahlrecht erweitert genau diesen Handlungsspielraum: Es ermöglicht, eigene Perspektiven einzubringen und gesellschaftliche Entwicklungen mitzuprägen.
Gleichzeitig macht die Strategie deutlich, dass Teilhabe immer auch Befähigung voraussetzt. Die SSBL setzt diesen Anspruch bereits heute um, indem Klientinnen und Klienten darin unterstützt werden, sich eine eigene Meinung zu bilden, Informationen zu verstehen und Entscheidungen zu treffen. Künftig soll dieser Bereich weiter gestärkt werden, beispielsweise durch mehr gezielte Workshops und niederschwellige Informationsangebote rund um politische Themen und aktuelle Abstimmungen.
Walter Dellenbach hält dazu fest:
Werni zeigt exemplarisch, was die Strategie 2030 in der Praxis bedeutet: Er erlebt sich als wirksamer Teil der Gesellschaft, bringt seine Stimme im Alltag ein und ist bereit, sich auch mit komplexeren Themen auseinanderzusetzen.
Die geplante politische Anpassung ist somit ein wichtiger Schritt in Richtung einer inklusiven Gesellschaft und gleichzeitig eine Bestätigung des Weges, den die SSBL mit ihrer Strategie 2030 eingeschlagen hat: Hin zu mehr Selbstbestimmung, echter Teilhabe und einer Gesellschaft, die von allen mitgestaltet wird.
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