Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

Wir orientieren uns an der UN-Behindertenrechtskonvention und am Leitbild «Leben mit Behinderungen» des Kantons Luzern.

UN-Behindertenrechtskonvention

Das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) wurde 2006 von der Generalversammlung der UNO verabschiedet und trat 2014 in der Schweiz in Kraft. Die UN-BRK hat zum Ziel, Menschen mit Behinderung die gleichberechtigte Ausübung der Grundrechte und -freiheiten zu gewährleisten, die Bestimmungen sind auf die Gleichstellung und auf Teilhabe ausgerichtet. Die Vertragsstaaten sind zudem aufgefordert, Massnahmen zu ergreifen, um die Rechte umzusetzen und Hindernisse aufzuheben. Wir orientieren uns in der Begleitung und Betreuung unter anderem an der UN-BRK und berücksichtigen sie in unserer täglichen Arbeit. Wir entwickeln neue Ideen für die Umsetzung und treffen konkrete Massnahmen.

Leitbild «Leben mit Behinderungen»

Der Kanton Luzern hat 2018 das Leitbild für das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen verabschiedet. Damit will er den gesellschaftlichen und politischen Dialog zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen fördern. Im Leitbild werden sieben Handlungsfelder präzisiert. Für jedes Handlungsfeld stellt die Dienststelle Soziales und Gesellschaft (DISG) Projekte vor, die beispielhaft für die Umsetzung des Leitbildes sind und aufzeigen, wie die Teilnahme und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen gelingen kann. 

Nachfolgend stellen wir exemplarisch zwei unserer Praxisbeispiele zur Umsetzung der UN-BRK und des Leitbilds «Leben mit Behinderungen» des Kantons Luzern näher vor.

Kunstprojekt «UNGEHINDERT»

In der Regel besteht für die Kunstwerke kein spezifischer Verwendungszweck. Eine andere Ausgangslage entstand jedoch 2018 durch den Auftrag, fünf SSBL-Besprechungsräume im Dachgeschoss des historischen Klostergebäudes in Rathausen mit Kunstobjekten auszustatten. Im Rahmen dieses Kunstprojekts konnten die Bewohnerinnen, Bewohner und Tagesbeschäftigten gemeinsam auf ein konkretes Ziel hinarbeiten.

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Bauernhofprojekt

Die dem Heilpädagogischen Kinderhaus Weidmatt anvertrauten Kinder haben sehr wenig bis gar keinen Kontakt zu Tieren. Der Umgang mit Tieren erscheint uns als Betreuerinnen und Betreuer sehr wertvoll und bedeutend für jedes Kind. Zudem ist es uns ein grosses Anliegen, so oft wie möglich mit den Kindern draussen zu sein, damit sie die Natur erleben können. So entstand das Bauernhofprojekt unter der Leitung von Romana Vogel.

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