EinBlick im Heilpädagogischen Kinderheim Weidmatt

Am vergangenen Samstag öffnete das Kinderheim Weidmatt nach 10 Jahre wieder einmal seine Tore für die Öffentlichkeit. Der Einladung sind über 500 Personen gefolgt. Sie liessen sich berühren von den Geschichten der Kinder mit Beeinträchtigungen und deren Familien.

 

Pius Bernet, Direktor der SSBL, konnte trotz Regenwetter zahlreiche Gäste begrüssen. In seiner Ansprache zitierte er Peter Amendt "Wer Einblick hat, kann verstehen. Wer Durchblick hat, kann entscheiden. Wer Weitblick hat, weiß die Dinge zu lenken". Er dankte allen Anwesenden für ihre Bereitschaft sich auf den EinBlick einzulassen und einen gewissen Weitblick mit nach Hause zu tragen. In ihrer eindrücklichen Rede machte Marianne Fölmli als betroffene Mutter eines dreijährigen Mädchens mit einer Mehrfachbehinderung auf ihre Sorgen, Ängste und Nöten aufmerksam. Sie schilderte den schweren Prozess des an die Grenzenkommens bis zum Annehmen von professioneller Hilfe. Ihre Worte machten betroffen und berührten alle Anwesenden sichtlich. Charles Vincent, Leiter der Volksschule, zeigte die Wichtigkeit dieser kleinen Institution auf, die so einzigartig ist in der ganzen Deutschschweiz. Zum Abschluss sprach Hildegard Meier-Schöpfer als Kantonsratspräsidentin über die besondere Unterstützung, welche Eltern von einem Kind mit Behinderung verdient haben. Auch sei sie stolz, dass der Kanton Luzern solch professionell geführte Institutionen besitzt. Paul Hummel, Institutionsleiter erläuterte, dass die Weidmatt nur so gut und flexibel arbeiten könne, dank Herzensarbeit seiner Mitarbeitenden.

 

Nach all den Worten, die noch nachwirken werden, wurde das Leben gefeiert und zwar bunt, laut und festlich. Im Rundgang durch die Räumlichkeiten der Weidmatt wurden die vielfältigen Aufgaben aufgezeigt. Es wurden verschiedene Themenposten aufgebaut. Mittels einfühlsamer Fotos sowie Texte zur Erläuterung wurden die vielfältigen Aufgaben im pflegerischen und heilpädagogischen Bereich aufgezeigt. Auch wurde bewusst, wie eng die Platzverhältnisse der Weidmatt sind. Im Festzelt sowie in der Kaffeestube wurde für das leibliche Wohl gesorgt.

 

Die Verantwortlichen des Kinderheimes Weidmatt sind glücklich über den gelungenen Anlass und die grosse Solidarität der Bevölkerung, welche deutlich spürbar war.

Alltag: Die Gäste erhalten mittels Fotos und einfühlsamer Texte EinBlick in den Alltag der Weidmatt
Alltag: Die Gäste erhalten mittels Fotos und einfühlsamer Texte EinBlick in den Alltag der Weidmatt
Eltern: Grosses Interesse bestand an den Porträts von betroffenen Eltern. Ihre Aussagen machten nachdenklich.
Eltern: Grosses Interesse bestand an den Porträts von betroffenen Eltern. Ihre Aussagen machten nachdenklich.
Rede: Die Rede von Marianne Fölmli, Mutter eines dreijährigen Mädchens mit Mehrfachbehinderung berührte die zahlreichen Gäste sichtlich.
Rede: Die Rede von Marianne Fölmli, Mutter eines dreijährigen Mädchens mit Mehrfachbehinderung berührte die zahlreichen Gäste sichtlich.

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