Wohnheim Wiggertal (Dagmersellen, Pfaffnau, Reiden)

Im Wohnheim Wiggertal begleiten wir erwachsene Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung durch einen vielseitigen und ganzheitlichen Alltag.

Wohngruppe Hochstudhuus, Dagmersellen, Eröffnung: 1992
Wohngruppe Striterhof, Pfaffnau, Eröffnung: 2001
Wohngruppe Reiden, Reiden, Eröffnung: 2002

Wohnen - Arbeit und Beschäftigung - Freizeit

Das Leben im Wohnheim Wiggertal folgt dem Leitbild und den Ethischen Grundsätzen der Stiftung für Schwerbehinderte Luzern SSBL und soll sich so vielseitig gestalten, wie das Leben ausserhalb eines Wohnheims. Das heisst für die Bewohnerinnen und Bewohner - Mitwirken, Dabeisein, Teilhaben an folgenden zentralen Themen:

Arbeit / Beschäftigung

In den Ateliers der drei Standorte des Wohnheims Wiggertal finden unterschiedliche Arbeiten statt. Nach dem Frühstück und dem Mittagessen bringen unsere Busse die Bewohner/innen in die verschiedenen Ateliers, wo sich die Bewohner/innen in wohngruppenübergreifenden Arbeitsteams treffen. Einige meistern den Arbeitsweg selbstständig mit dem ÖV. Von Montag bis Freitag - jeder Wochentag bringt neue Arbeiten und Teamkonstellationen mit sich! Die Arbeitsprozesse werden in kleine und kleinste Teilschritte gegliedert, so dass sich - je nach Interesse und Schweregrad der Behinderung - ALLE Bewohner/innen daran beteiligen können.

Einige Beispiele:

  • Papier schöpfen
  • Anfertigen und Verkauf von Glückwunschkarten
  • K-Lumet
  • Backen und Kochen für den Gesamtbetrieb in der Grossküche des früheren Hotels Striterhof
  • Anfertigen und Verkauf von textilen und handwerklichen Produkten
  • Arbeiten (und Bräteln inkl. Mittagessen) im Wald
  • Malen

Nicht zu vergessen sind die gruppenübergreifenden Tätigkeiten, in denen wir etwas für die Gesundheit tun:

  • Turnen
  • Schwimmen
  • Gemeinsam Musik machen und Singen

Wohnen und Haushaltsarbeiten

Auch in den Wohngruppen gibt es jeden Tag einiges zu tun. Jeder Wochentag hat seinen eigenen, vertrauten Ablauf. ALLE tragen auf ihre ganz eigene Art und Weise und im Rahmen ihrer Möglichkeiten zum Gelingen des Zusammenwohnens bei.

  • Einkaufen
  • Kochen
  • Wäsche
  • Gartenarbeit
  • Haustiere etc.

Freizeit

Ist "Frei-Zeit": Tun und Lassen was man will. Von lieb gewordenen Freizeitvergnügen bis hin zu ganz neuen Ideen und Vorhaben.

  • Hobbys
  • Ausgehen (Kino, eis go zieh ... etc.)
  • sich Zurückziehen
  • Zeit haben für sich und ganz persönliche Themen
  • Bildungsclub der Pro Infirmis
  • Besuche einladen, Besuche machen
  • Ferien geniessen
  • einfach auch mal Nichtstun!

Haben Sie Fragen oder Anliegen? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

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