Freunde der SSBL auf Besuch beim Brändi

Unter dem Motto „Ähnlich aber doch nicht gleich“ fand am 9. Mai am Hauptsitz der Stiftung Brändi die 9. Generalversammlung des Vereins Freunde der Stiftung für Schwerbehinderte Luzern statt. Lediglich ein kleines Grüppchen hatte an diesem gewitterhaften Abend den Weg nach Kriens gefunden, um mit dem Verein das 10. Jahr des Bestehens zu begehen. Denn nicht nur die SSBL hat Grund zum Feiern: Auch der Förderverein Freunde der Stiftung für Schwerbehinderte Luzern ist in sein erstes rundes Jahr gestartet. Es freut uns deshalb besonders, dass wir in diesem Jubiläumsjahr ein grosses Spendenprojekt in Angriff nehmen konnten. Wir haben uns entschieden, für die ganze Stiftung ein Behindertentransporter mit 9 Plätzen anzuschaffen, der für Tagesausflüge oder für gemeinsame Ferien genutzt werden kann. Ursprünglich war geplant, für diese grosse Anschaffung unser Eigenkapital leicht abzubauen. Dies wird nun aber dank einer grosszügigen anonymen Spende in der Höhe von CHF 50‘000, die im April überwiesen worden ist, nicht nötig sein.

Desweiteren mussten wir zwei langjährige Mitglieder aus dem Vereinsvorstand verabschieden. Die ehemalige CVP-Kantonsrätin Bernadette Lichtsteiner-Duss zog sich zurück, da sie ihre ebenfalls langjährige Tätigkeit als Kantonsparlamentarierin aufgegeben hatte und Dominic Frosio schied aus, da er sich beruflich verändert und seine Funktion als Generalagent der Mobiliar Luzern per Ende Jahr aufgeben wird. Beiden möchten wir an dieser Stelle ganz herzlich für ihr Engagement danken. Wir sind froh, dass wir mit Brigitte Troxler-Unternährer einen idealen Ersatz gefunden haben. Brigitte Troxler ist Stadträtin in Willisau und als Vorsteherin der Schulpflege und SP-Frau mit sozialen Themen bestens vertraut.

Nach dem zügigen Abhandeln des statutarischen Teils blieb viel Zeit, den Ausführungen von Pirmin Willi zu folgen. Der Direktor der Stiftung Brändi gab einen interessanten Einblick in die weitverzweigten Aktivitäten der Stiftung, die über 1400 Menschen in ihrem Arbeitsalltag begleitet und rund 300 behinderte Erwachsene in diversen Wohngruppen betreut. Der Chef über ein „Konglomerat“ mit 19 verschiedenen Unternehmen, die in 14 unterschiedlichen Branchen tätig sind, betonte, dass trotz der komplexen Strukturen immer der Mensch im Zentrum stehe. Die Stiftung Brändi versteht sich denn auch als „Ausbildungs- und Trainingscenter“, welches das Ziel verfolgt, behinderte Männer und Frauen in den Arbeitsmarkt zu integrieren und ihnen zu ermöglichen, dass sie möglichst selbstständig leben können. Fazit: SSBL und Brändi sind zwei soziale Institutionen, die aus dem Kanton Luzern nicht mehr wegzudenken sind und sich dafür einsetzen, dass Menschen mit Behinderung ein besseres und erfüllteres Leben haben. Beide Stiftungen zielen darauf ab, den betreuten Personen ihren individuellen Fähigkeiten zu mehr Selbstständigkeit und Eigenbestimmung zu verhelfen.

Verein Freunde der Stiftung für Schwerbehinderte Luzern

Cécile Bachmann, Präsidentin

 

Cécile Bachmann mit Bernadette Lichtsteiner-Duss
Pirmin Willi, Direktor Stiftung Brändi mit der Präsidentin Freunde SSBL
Institutionen der SSBL